Unter dem Motto „Goetheschule trifft Kunstverein“ zeigt der WKV Werke eines Kunst-Leistungskurses der Wetzlarer Goetheschule. Zur Vernissage kamen rund 100 Gäste.

Zu Beginn Übergab der Vorsitzende des Wetzlarer Kulturförderrings, Boris Rupp, an Vorsitzenden Gert Heiland einen Scheck zur Unterstützung seiner Arbeit. Mit einer kurzen Erklärung gab Roderich Helmer, als Kunstlehrer und Kursleiter an der Goetheschule und aktives Mitglied des Kunstvereins, einen Einblick in die Entstehung und die Intention des Ausstellungsprojektes „Goetheschule trifft Kunstverein“.

Zunächst habe der Kurs das Thema erarbeitet und dann seien die zwölf Schüler daran gegangen, die Kunstwerke zu schaffen. In individueller und in Gruppenarbeit seien die Objekte entstanden, die nun im Wetzlarer Alten Rathaus zu sehen seien. Dabei sei es nicht nur darum gegangen, die Werke zu schaffen, sondern auch um die Organisation und Ausrichtung der Ausstellung.

„Eine Stunde kann wie eine Ewigkeit sein oder auch in einem Augenblick vergehen“, sagte Leonie Preiß. Die Schülerin hatte die Moderation der Einführung in die Ausstellung übernommen, die von den Schülern in Form eines philosophischen Dialogs gestaltet wurde.

„Was ist verlorene Zeit?“ - Wohin ist sie verschwunden? – „Was ist verschwendete Zeit?“ – „Kann man Zeit gewinnen?“, lauteten die Fragen, die im Arbeitsprozess in spannende, zum Teil auch rätselhafte Objekte umgesetzt wurden. Dabei verzichteten die Nachwuchskünstler auf erhobene Zeigefinger und Belehrung. Ganz im ursprünglichen Sinn der bildenden Kunst werfen die ausgestellten Werke Fragen auf und überlassen die Antworten den Betrachtern.

Dabei entstanden neben Werken in klassischen Formaten, wie Malerei, Skulptur und Kollage auch moderne Formen, wie eine Videosequenz und eine Rauminstallation, die sich an der Form der analogen Uhr orientierte.

Es stellen aus: Fulya Bardakci, Sandy Duong, Miriam Elert, Kristin Friemann, Constanze Götz, Eva Kleesiek, Jana Leo, Johanna Maiworm, Celine Moravek, Leonie Preiß, Maike Steinbach und Philipp Wagner. Für Musik sorgten Celine Moravek (Gesang) und Maximilian Peter (E-Piano).

Die Ausstellung  ist bis zum 18. Dezember im Alten Rathaus in der Hauser Gasse 17 in Wetzlar zu sehen. Geöffnet ist die Galerie freitags von 16 bis 18 Uhr, samstags von 11 bis 14:30 Uhr und sonntags von 13 bis 16 Uhr. Eintritt frei. Klaus J. Frahm/Fotos: WKV