Aktuelles

Volles Haus bei der Vernissage von  Lamar Dreuth. Fast 80 Besucher kamen, die Eröffnung der Ausstellung "Aus Raum und Zeit" fand aus Platzgründen im Treppenhaus statt. Einführende Worte sprach Vorsitzender Gert Heiland. Der Text in Auszügen:

Was hat Lamar Dreuth doch so schön gesagt, vor etwa zwei Jahren: „Ich möchte mit meinen Bildern beim Betrachter Emotionen hervorrufen, dabei strebe ich bei meinen Arbeiten nach Harmonie, Ausgewogenheit und Poesie.“ Nun, lieber Lamar, das hat ja wieder prima geklappt. Was damals galt, gilt auch heute bei diesen gestischen Langzeit- und Mehrfachbelichtungen, die unseren Augen schmeicheln oder sie auch irritieren. Denn mal lösen sich die Motive aus Raum und Zeit wie die Reiter, die scheints im Irgendwo, das sich allenfalls durch den Reiter erkklären lässt. Er ist irgendwie geerdet und doch schwerelos, festgehalten, das Verwischte steht für eine Bewegung und ist zugleich der Beleg für vergangene Zeit. In anderen Arbeiten wird deutlich, was der Begriff Photographie meint. Photographie kommt aus dem Altgriechischen, steht für mit Licht malen, zeichnen. Selten wird das Licht-Malerische so klar umgesetzt wie hier, in diesen Landschaften, die wie Malerei wirken, die wir aber der gestischen Handhabung der Geräts verdanken. Nun, für einen Fotografen ist allzu Gestisches eher ärgerlich, heißt es doch, dass die Schärfe eines Motiv abhanden kommt, will sagen, etwas, jemand wird unscharf, verschwimmt, die Konturen verlieren sich. Aber wie Sie sehen, kann man aus diesem in der Regel eher ungewollten bildtechnischen Umstand überaus kreative und ästhetische Ergebnisse schöpfen, sofern man über das nötige Wollen und Können verfügt, derlei gezielt und gestalterisch zu nutzen. All dies und mehr finden Sie umgesetzt in drei Themen - Meer, Landschaft, Pferdesport - in drei Räumen. Drei Themen, die eine Gemeinsamkeit haben: Sie sind alle Belege für die Gratwanderung zwischen Fotografie und Malerei. Die  Ausstellung zeigt  Fotografien wie Gemälde mit Orten ohne Raum und Momenten ohne Zeit.   (Fotos: Holger Daberkow)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bitte vormerken: Die nächste Ausstellung in der Galerie des WKV bestreitet Lamar Dreuth. Vernissage ist am Sonntag, 25. November, um 11 Uhr. Anbei ein Vorgeschmack.

 

Die Reihe "Blaue Stunde" präsentiert seit neun Jahren internationale  Videokunst in Kön. Und der Kunstverein hat zusammen mit  WKV-Mitglied Ria Gerth sowie Beate Gördes dieses Event nun am 3. November zum ersten Mal nach Wetzlar geholt. Eine solche Veranstaltung hat es noch nicht gegeben. Zur Premiere kamen rund 30 Interessierte in den für diesen Zweck gut geeigneten großen Saal im Alten Rathaus. Zu sehen waren 25 Videos mit einer Dauer von maximal  zehn Minuten, also eine erfreulich vielfältige, kurzweilige  und kurze Präsentation internationaler Video-Kunst-Stücke.

Liebe Kunstinteressierte, Freunde und Freundinnen,

die BLAUE STUNDE IX aus Köln ist am

3. November 2018

zu Gast im Kunstverein Wetzlar e.V.

Da die Plätze reduziert sind, wird um Anmeldung gebeten bis zum 26. Oktober 2018 an

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 
Der Eintritt ist frei.
 
Einlass: 17:00 Uhr, Beginn: 17:30 Uhr, Ende: gegen 19:30 Uhr
 
 
Alle Informationen zu den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern sowie dem Programmablauf finden Sie auf unserer Homepage

 

Die Linie ist das verbindende Element in den Werken von Rainer Plum. Seit Sonntag und bis 18. November in der WKV-Galerie. Also nicht nur in den Zeichnungen und Skulpturen, sondern auch in der Fotografie und last but not least in einer - fotografisch leider schwer zu fassenden - Laser-Installation. Zu erleben freitags 16 bis 18 Uhr, samstags 11 bis 14.30 Uhr und sonntags 13 bis 16 Uhr. Zur Vita:

geboren in Stolberg (Rheinland)

1976-1977      Studium Freie Malerei an der Kunstakademie München

1977-1982      Studium Freie Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf bei Gerhard Hoehme

1986-1987      Förderung durch den Kunstfonds e. V. Bonn

1991-1994      Postgraduiertenstudium an der Kunsthochschule für Medien, Köln

1994                Diplom für audiovisuelle Medien an der Kunsthochschule  für Medien, Köln

2004                Berufung an die Fachhochschule Aachen, Fachbereich Gestaltung,

                         für das Lehrgebiet „Methodenlehre der visuellen Darstellung“

2018                Beendigung der Lehrtätigkeit an der Fachhochschule Aachen