Aktuelles

 


Distanz - Jahresausstellung

Hans Hochheim: „2020/2021“ - Skulptur, Eichenholz

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15. Juni 2021 bis 25. Juli 2021


Dienstag bis Freitag

von 12:00 - 18:00 Uhr



In den Zeiten der weltumspannenden Pandemie kommt dem Verhältnis von Nähe und Distanz eine ganz neue Bedeutung zu.

Von Geburt an sucht der Mensch die körperliche Nähe. Die freudigsten Momente im Leben finden in großer Nähe zu andern Menschen statt. Schon im Kindergartenalter entstehen in allen Kulturen auch Beziehungen außerhalb der Familie.

Zur Entwicklung eines positiven sozialen Netzes durchlaufen Menschen anschließend Schule, Ausbildung zum Arbeitsplatz, Arbeitsplatz, Vereine und Seniorenclubs.

     

Führen die auferlegte Distanz und der von den Regierungen verordnete Abstand nicht zu einer geradezu unmenschlichen Entfremdung?
Die Städte sind verwaist, es entsteht der Anschein des Verlorenseins.
Die Künstlerinnen und Künstler des Wetzlarer Kunstvereins untersuchen diese Fragen und visualisieren in ihren Arbeiten eine mögliche Antwort zu der Frage der Wirkungen von unnatürlicher Distanz.

Da das Pandemiegeschehen zurzeit noch keine Vernissage zulässt, planen wir für die Ausstellung eine öffentliche

Finissage am Sonntag, dem 25. Juli 2021 um 11.00 Uhr.

 

Michael Agel

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Die Ausstellung - Michael Agel & Christian Sämann


dot back "Verlassene Orte" -
Malerei, Zeichnung, Fotografie - wird vorraussichtlich ab Dezember 2020 fortgesetzt.

 

Dafür wird die Ausstellung "Heinrich Janke - zum Neunzigsten"

erst 2021 gezeigt.


Vorraussichtliche Öffnungszeiten ab Dezember 2020:

Fr. 16.00-18.00 Uhr,
Sa. 11.00-14.30 Uhr, So. 13.00-16.00 Uhr

     
Christian Sämann
 


Zwei Künstler, eine Vorliebe: Verlassene Orte. Während Sämann seine Ziele vor allem mittels Zeichnung, Radierung und Aquarell verfolgt, nutzt Agel dafür seine Leica. Beide Künstler rücken mit ihren Mitteln und künstlerischen Ansätzen Verlassene Orte in allen erdenklichen Formen in den Fokus der Betrachtung.


Durch das Arbeiten vor Ort erreichen Christian Sämanns Zeichnungen und Aquarelle ein Höchstmaß an Authentizität. In der aktuellen Ausstellung präsentiert Sämann Zeichnungen mittelalterlicher Ruinen sowie Relikte aus Technik und Industrie.



Agel hat den Kultkeller "Adlerkeller" in Bildern dokumentiert, die zusammen mit skurrilen Fundstücken in der Ausstellung  gezeigt werden .Längst hat der schmucklose 50er-Jahre-Bau Kornmarkt 1 seine besten Tage hinter sich. Wie ein Fremdkörper wirkt er zwischen den sanierten Fassaden der Nachbarhäuser rund um den Platz. Sagen und Mythen ranken sich darum. Jeder Wetzlarer kannte es, doch niemand will jemals dort gewesen sein. Nun wird er abgerissen.

     

agel saemann montage

claudia annette maier

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Malerei, Zeichnungen und Objekte


20. September bis 18. Oktober 2020

Galerie des Wetzlarer Kunstvereins

Vernissage 20. September, 11.00 Uhr


Öffnungszeiten:

Fr. 16.00-18.00 Uhr,
Sa. 11.00-14.30 Uhr, So. 13.00-16.00 Uhr



dot back „(...)Der analytische Schritt hinter die sichtbare Oberfläche eines Objekts ist gleichzeitig ein Schritt in die subjektive Geschichte, in Erinnertes, in Reminiszenzen und fixierte Bilder.(...) Die analysierten Objekte verändern ihre Aggregatzustände, sie erscheinen in einem finalen Zustand fixiert und gewissermaßen eingefroren, so als gelte es den Lauf der Zeit anzuhalten und für einen kurzen Moment einen schlaglichthaften Blick in ihre Geschichte zu werfen. In solchen Augenblicken, an der Schnittstelle zwischen Zeitlichkeit und Fixierung, entfaltet Claudia Annette Maier die Präsenz der Dinge.“
 
(Dr. Ralf F. Hartmann, In „Things To Come- zeitgenössische Objektkunst”, Leipzig 2016)“

 
tobias hild dot trans

dot backDie Kompositionen von Tobias Hild erinnern zunächst an Bühnenstücke. Der hohe Abstraktionsgrad der einzelnen Bildelemente sowie das Zusammenspiel von Figur und Raum basierend auf zunächst einfach erscheinenden Farben und Formen konterkarieren jedoch uns bekannte räumliche Verhältnisse und figürliche Merkmale und verweigern sich der Anschauung aus der Realität.
In der Auseinandersetzung mit der expressiv-figurativen Malerei Philip Gustons und mit virtuellen Spielwelten, die noch keine technischen Parameter zur Simulation von Dreidimensionalität im Bildschirmraum zur Verfügung hatten, schafft Hild zeichenhafte Bilder von großer visueller Präsenz.
Die scheinbare Naivität seiner künstlerischen Bildsprache entspringt letztlich auch der Verweigerungshaltung, keine Bilder in Analogie zur Empirie zu erzeugen. Im Gegensatz zu digitalen Scheinwelten und abbildhaften Trugbildern behaupten Hilds Kompositionen eine eigenständige Wirklichkeit jenseits von Simulation.

 

deuth stadthaus kleinLamar Dreuth: „Das Stadthaus, …“
Fotografie

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Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern des Wetzlarer Kunstvereins e. V.
als Wiederöffnung in der Stadtgalerie.

Ab dem 16. Juni 2020 präsentieren wir die Ausstellung

„Die Domhöfe – Wunsch und Wirklichkeit“

in der Stadtgalerie im Kulturhaus (UG), Bahnhofstraße 6, Wetzlar.

Zurzeit noch verkürzte Öffnungszeiten:
Mo., So. u. feiertags geschlossen, Di. - Fr. 12 – 18 Uhr, Sa. 10 – 13 Uhr

Die Themenausstellung 2020 des Wetzlarer Kunstvereins, zu einem aktuellen Thema der Stadtentwicklung, ist ungewöhnlich, und zwar aus mehreren Gründen


Im Haus gelten Maskenpflicht und ein Mindestabstand von zwei Metern.

Für das Kulturhaus in der Bahnhofstraße, in deren Untergeschoss sich auch die Stadtgalerie Wetzlar befindet, wurden umfassende Schutz- und Hygienemaßnahmen entwickelt, um Ihren Besuch so angenehm aber auch so sicher wie möglich zu gestalten.