Aktuelles

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Einladung zum WKV-Stammtisch



6. Oktober 2021, ab 18:00 Uhr




in der "Ratsschänke", Fischmarkt 2, Wetzlar.

 


 

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dot rot  Heinrich Janke

Z U M   N E U N Z I G S T E N

25. 10. bis 21. 11. 2021


V E R N I S S A G E:

Sonntag 24. 10. 2021, 11 Uhr

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Mit dieser Ausstellung würdigt der Kunstverein einen seiner Mitbegründer. Heinrich Janke anlässlich seines 90. Geburtstages.


Mehr als 60 Jahre ist er künstlerisch aktiv, seine Bronzeskulpturen prägen vor allem das Stadtbild Wetzlars mit, seien es die Geparden am Krankenhaus oder der Ruderer in der Colchester-Anlage.


Als Bildhauer wagt Janke immer wieder die Gratwanderung zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Dabei schafft er es, den Kern der Dinge, der menschlichen wie der tierischen Figur, so herauszuarbeiten, dass die Abstraktion stets deutlich, der Bezug zum realen Motiv aber nie verlorengeht. Da mag der Einfluss spürbar sein, den 1949 Mataré auf den 19-jährigen Janke hatte, aber auch der seines Lehrers Hermann Scheuernstuhl, Leiter der Abteilung Plastik an der Werkkunstschule Hannover. Er zeigt sich nicht nur in Jankes bildhauerischer Arbeit, sondern hatte auch Auswirkungen auf seinen Beruf als Formgestalter/ Designer bei der Firma Leitz, in deren Dienst er 1954 trat.


Nebenher unterrichtete er 14 Jahre Kunst und Design an der Volkshochschule und 6 Jahre in der Goetheschule in Wetzlar, Letzteres auch im Auftrag seines Unternehmens. Nach seinem Eintritt in den Ruhestand 1989 widmete sich Janke intensiv weiter der Kunst, aber auch der Archäologie; er war lange ehrenamtlicher Kreisdenkmalpfleger des Lahn-Dill-Kreises und zeichnet auch für die Nachbildung des Reiterstandbildes am Römischen Forum in Waldgirmes verantwortlich.

 


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Einladung zum WKV-Stammtisch



1. September 2021, ab 18:00 Uhr




in der "Ratsschänke", Fischmarkt 2, Wetzlar.

 


Distanz - Jahresausstellung

Hans Hochheim: „2020/2021“ - Skulptur, Eichenholz

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15. Juni 2021 bis 25. Juli 2021


Dienstag bis Freitag

von 12:00 - 18:00 Uhr



In den Zeiten der weltumspannenden Pandemie kommt dem Verhältnis von Nähe und Distanz eine ganz neue Bedeutung zu.

Von Geburt an sucht der Mensch die körperliche Nähe. Die freudigsten Momente im Leben finden in großer Nähe zu andern Menschen statt. Schon im Kindergartenalter entstehen in allen Kulturen auch Beziehungen außerhalb der Familie.

Zur Entwicklung eines positiven sozialen Netzes durchlaufen Menschen anschließend Schule, Ausbildung zum Arbeitsplatz, Arbeitsplatz, Vereine und Seniorenclubs.

     

Führen die auferlegte Distanz und der von den Regierungen verordnete Abstand nicht zu einer geradezu unmenschlichen Entfremdung?
Die Städte sind verwaist, es entsteht der Anschein des Verlorenseins.
Die Künstlerinnen und Künstler des Wetzlarer Kunstvereins untersuchen diese Fragen und visualisieren in ihren Arbeiten eine mögliche Antwort zu der Frage der Wirkungen von unnatürlicher Distanz.

Da das Pandemiegeschehen zurzeit noch keine Vernissage zulässt, planen wir für die Ausstellung eine öffentliche

Finissage am Sonntag, dem 25. Juli 2021 um 11.00 Uhr.

 

Michael Agel

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Die Ausstellung - Michael Agel & Christian Sämann


dot back "Verlassene Orte" -
Malerei, Zeichnung, Fotografie - wird vorraussichtlich ab Dezember 2020 fortgesetzt.

 

Dafür wird die Ausstellung "Heinrich Janke - zum Neunzigsten"

erst 2021 gezeigt.


Vorraussichtliche Öffnungszeiten ab Dezember 2020:

Fr. 16.00-18.00 Uhr,
Sa. 11.00-14.30 Uhr, So. 13.00-16.00 Uhr

     
Christian Sämann
 


Zwei Künstler, eine Vorliebe: Verlassene Orte. Während Sämann seine Ziele vor allem mittels Zeichnung, Radierung und Aquarell verfolgt, nutzt Agel dafür seine Leica. Beide Künstler rücken mit ihren Mitteln und künstlerischen Ansätzen Verlassene Orte in allen erdenklichen Formen in den Fokus der Betrachtung.


Durch das Arbeiten vor Ort erreichen Christian Sämanns Zeichnungen und Aquarelle ein Höchstmaß an Authentizität. In der aktuellen Ausstellung präsentiert Sämann Zeichnungen mittelalterlicher Ruinen sowie Relikte aus Technik und Industrie.



Agel hat den Kultkeller "Adlerkeller" in Bildern dokumentiert, die zusammen mit skurrilen Fundstücken in der Ausstellung  gezeigt werden .Längst hat der schmucklose 50er-Jahre-Bau Kornmarkt 1 seine besten Tage hinter sich. Wie ein Fremdkörper wirkt er zwischen den sanierten Fassaden der Nachbarhäuser rund um den Platz. Sagen und Mythen ranken sich darum. Jeder Wetzlarer kannte es, doch niemand will jemals dort gewesen sein. Nun wird er abgerissen.

     

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