Die Ausstellung von Harald Naegeli und Wolfgang Spiller endet zwar am 5. November. Doch am Montag, 6. November,  findet noch ein Kunstgespräch in der Ausstellung im Kunstverein statt. Die Leitung hat Dr. Susanne Ließegang. Beginn ist um 19 Uhr.

von Heiner Schultz

Eine hochinteressante Ausstellung zeigt der Kunstverein. Zu sehen sind Zeichnungen des als „Züricher Sprayer“ weltbekannten, bedeutenden Künstlers Harald Naegeli, und seine Graffiti, dokumentiert in Fotografien von Wolfgang Spiller. Zur Eröffnung waren beide da.

Er war für einige der Held ihrer Jugend, sagte Vorsitzender Gert Heiland in seiner Begrüßung. Doch seine Heimatstadt hieß seine Werke nicht gut. Naegeli, Jahrgang 1939, begab sich nämlich auf nächtliche Streifzüge, um „Poesie gegen Einfallslosigkeit“ zu verbreiten. Heute

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Ein paar Eindrücke von der Naegeli-Ausstellung am Sonntag. Ein entspannter und netter Künstler: Harald Naegeli kam am Samstag, um die gemeinsame Ausstellung mit dem Fotografen Wolfgang Spiller, der seine Arbeiten seit Jahren dokumentiert, vorzubereiten. Beide halfen auch bei der Hängung. Als kleine Stärkung teilte sich der 77-Jährige mit dem 1. Vorsitzenden Gert Heiland eine Tafel Schokolade, passend für einen Schweizer. Die Vernissage am Sonntag war ebenfalls erfolgreich, vor allem die starken Worte Naegelis als Schlusswort in einem Prozess

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Der Wetzlarer Kunstverein lädt für 1. Oktober 2017, 11 Uhr zur Vernissage der Ausstellung einer Ikone ein: Harald Naegeli. Der als Sprayer von Zürich bekannt gewordene Künstler ist für viele der Urvater der Street Art und des Graffiti. Er hatte aus Protest gegen das montone Stadtbild Ende der 1970er Jahre nachts seine illegalen Wandzeichnungen auf Gebäude und Plätze platziert, zeichnete und verbreitete Parolen und Figuren in ganz Zürich. Während die allgemeine Öffentlichkeit und die Behörden dies als Sachbeschädigung werteten, maßen

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Es war eine schöne Sache. Der Kunst-Grundkurs 12 der Goetheschule mit Natascha Hoefer hat die Galerie besucht. Kunstunterricht vor dem lebenden Objekt gewissermaßen. Zum Programm gehört auch das Zeichnen von Details in ausgewählten Arbeiten von Christian Sämann, Roderich Helmer und Wolfgang Michaeli. Es wurde still und konzentriert gearbeitet, und die Resultate können sich sehen lassen. Also, liebe Kunstlehrer im Lande, wer es Frau Hoefer gleich tun will: Bitte melden!